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Eine
Einführung in die Global-Scaling-Theorie
von Dr.rer.nat. Hartmut Müller, Leiter des Instituts
für Raum-Energie-Forschung in memoriam Leonard Euler (IREF), Wolfratshausen.
Die Natur verblüfft uns immer wieder durch die schier unendliche
Vielfalt ihrer Erscheinungen. Deshalb ist der Mensch seit Jahrhunderten
auf der Suche nach dem Prinzip, das "die Welt im Innersten zusammenhält".
Heute sind wir der Lösung dieses Rätsels so nahe wie noch nie
zuvor.
Das "Sakrament" der physikalischen Messung
Seit Galilei und Newton kennen wir Eigenschaften, die allen materiellen
Erscheinungen gemeinsam sind: Raum, Zeit und Bewegung. Es sind physikalische
Eigenschaften. Dieser Umstand erklärt die fundamentale Stellung der
Physik unter den Naturwissenschaften. Bis Ende des 20. Jahrhunderts beschäftigte
sich die Physik mit der Erforschung des quantitativen Zusammenhanges zwischen
diesen funda-mentalen und daraus ableitbaren Eigenschaften. Im Fokus ihres
erkenntnis-theoretischen Paradigmas stand die physikalische Messung, die
zum "Sakrament" der naturwissenschaftlichen Produktion überhaupt
wurde. Dieses Paradigma bedeutete gleichzeitig das Ende des antiken Lehrmeisterverhältnisses
der Naturwissenschaft zur Mathematik.
Im akademischen Großbetrieb entwickelt der Mathematiker nur noch
Modelle und der Physiker (Chemiker, Biologe, Geologe) entscheidet, welches
Modell den Messungen entspricht und deshalb umgesetzt wird. Im Ergebnis
dieser Arbeitsteilung wurde die Mathematik immer mehr instrumentalisiert
und von ihrer geistigen Quelle - den Naturwissenschaften - isoliert.
So kam es, dass die Physik zum Interpreter realitätsfremder Modellvorstellungen
degradierte - und das in immer gigantischer werdenden Ausmaßen.
Moderne physikalische Modelle "bis zur Zahl" durchzurechnen
und durch Messungen zu verifizieren, ist nur noch für stark vereinfachte
Spezialfälle möglich. Physikalische Gesetzmäßigkeiten
entarten bis zur juristischen Spitzfindigkeit. Es gibt kaum noch modellunabhängige
physikalische Tatsachen.
Eine wissenschaftliche Goldmine
Die wissenschaftliche Arbeitsteilung nach großindustriellem
Vorbild hatte jedoch auch positive Auswirkungen (Kein Schaden ohne Nutzen
- wie ein altes russisches Sprichwort sagt). Die physikalische Kompatibilität
völlig verschiedener mathematischer Modelle machte es nämlich
erforderlich, die Präzision physikalischer Messungen in präzedenzlose
Höhe zu treiben. Über Jahrzehnte entstand so eine kolossale
Datenbank von unschätzbarem Wert. Sie enthält die Spektrallinien
der Atome und Moleküle, die Massen der Elementarteilchen und Atomkerne,
die Atomradien, die Größen, Entfernungen, Massen und Umlaufzeiten
der Planeten, Monde und Asteroiden, die physikalischen Eigenschaften der
Sterne und Galaxien. Das Bedürfnis nach Messwerten höchster
Präzision förderte die Entwicklung der mathematischen Statistik,
die es wiederum ermöglichte, auch morphologische, entwicklungsbiologische
und soziologische Daten präzise zu erfassen.
Von den Elementarteilchen bis zu den Galaxiehaufen erstreckt
sich diese naturwissenschaftliche Datenbank über mindestens 55 Größenordnungen.
Doch ungeachtet ihrer kosmologischen Brisanz wurde diese Datenbank vor
1982 niemals zum Objekt einer ganzheitlichen naturwissenschaftlichen Recherche.
Den Schatz, der zu ihren Füßen lag, konnte die arbeitsgeteilte
großindustrielle Wissenschaft durch ihre fachidiotische Filzbrille
nicht sehen.
Der erste Hinweis auf die Existenz dieser wissenschaftlichen Goldmine
kam aus der Biologie. Im Ergebnis einer 12jährigen Recherche veröffentlichte
Cislenko seine Arbeit "Die Struktur der Fauna und Flora im Zusammenhang
mit den Körpergrößen der Organismen" (Verlag der
Lomonosov-Universität Moskau, 1980). Diese Arbeit dokumentiert die
wahrscheinlich bedeutendste Entdeckung in der Biologie des 20. Jahrhunderts.
Cislenko gelang der Nachweis, dass sich Abschnitte erhöhter Artenpräsenz
auf der logarithmischen Geraden der Körpergrößen in gleichen
Abständen (ca. 0,5 Einheiten des Zehnerlogarithmus) wiederholen.
Dieses Phänomen ist aus biologischer Sicht nicht erklärbar.
Warum sollte es auch für erwachsene Fische, Amphibien, Kriechtiere,
Vögel und Säugetiere verschiedenster Arten gleichermaßen
vorteilhaft sein, eine Körpergröße im Bereich von 8 -
12 cm, 33 - 55 cm bzw. 1,5 - 2,4 m zu haben? Cislenko nahm an, daß
es im Reich der Tiere und Pflanzen nicht nur einen Konkurrenzkampf um
Nahrung, Wasser oder andere Resourcen gibt, sondern auch den Kampf um
eine vorteilhafte Körpergröße. Jede Art versucht, die
"vorteilhaften" Abschnitte auf der logarithmischen Geraden zu
besetzen, wobei der gegenseitige Konkurrenzdruck Crashzonen entstehen
läßt. Warum nun aber sowohl die Crashzonen als auch die übervölkerten
Abschnitte auf der logarithmischen Geraden immer gleichgroß sind,
den gleichen Abstand voneinander haben und warum überhaupt nur bestimmte
Körpergrößen für das Überleben der Art vorteilhaft
sind und worin diese Vorteile bestehen, konnte nicht geklärt werden.
Cislenko's Arbeit veranlasste den deutschen Wissenschaftler Dr. Hartmut
Müller, nach weiteren skaleninvarianten Verteilungen in der Physik
zu suchen, zumal scaling in der Hochenergiephysik bereits ein bekanntes
Phänomen war. 1982 konnte er die Existenz statistisch identischer
Häufigkeitsverteilungen mit logarithmisch-periodisch wiederkehrenden
Maxima für die Atommassen und -radien sowie für die Ruhemassen
und die Lebensdauer der Elementarteilchen nachweisen.
Ähnliche Häufigkeitsverteilungen fand Müller auch auf den
logarithmischen Geraden der Größen, der Bahnelemente, Massen
und Umlaufzeiten der Planeten, Monde und Asteroiden. Als Mathematiker
und Physiker fiel es ihm nicht schwer, die Ursache dieses Phänomens
in der Existenz einer stehenden Dichtewelle im logarithmischen Raum der
Maßstäbe zu erkennen.
Die logarithmische Welt der Maßstäbe
Was sind eigentlich Maßstäbe? Maßstäbe sind das,
was die Physik messen kann. Das Ergebnis einer physikalischen Messung
ist immer eine Zahl mit Maßeinheit, eine physikalische Größe.
Angenommen, wir hätten 12 cm, 33 cm und 90 cm gemessen. Wählt
man nun als Eichmaß (Etalon) 1 cm, erhält man die Zahlenfolge
12 - 33 - 90 (ohne Maßeinheit, oder wie der Physiker sagt, mit der
Maßeinheit 1). Der Abstand zwischen diesen Zahlen auf der Zahlengerade
beträgt 33 - 12 = 21 bzw. 90 - 33 = 57. Wählt man nun ein anderes
Eichmaß, z.B. die Elle mit 49,5 cm, ergibt sich die Zahlenfolge
0,24 - 0,67 - 1,82. Der Abstand zwischen den Zahlen hat sich geändert.
Er beträgt jetzt 0,67 - 0,24 = 0,42 bzw. 1,82 - 0,67 = 1,16. Welches
Eichmaß wir aber auch immer wählen würden, der Abstand
zwischen all diesen Zahlen ändert sich nicht auf der logarithmischen
Zahlengerade, dort bleibt er konstant. In unserem Beispiel beträgt
er eine Einheit des natürlichen Logarithmus (zur Basis e = 2,71828...):
ln 33 - ln 12 = ln 90 - ln 33 = ln 0,67 - ln 0,24 = ln 1,82 - ln 0,67
= 1. Physikalische Messwerte besitzen folglich die bemerkenswerte Eigenschaft
der logarithmischen Invarianz (scaling). In Wirklichkeit ist ein Maßstab
also ein Logarithmus.
Die logarithmische Gerade der Maßstäbe ist nicht gleichmäßig
mit natürlichen Systemen belegt. Es gibt "anziehende" Abschnitte,
die von sehr vielen und völlig verschiedenen natürlichen Systemen
belegt werden, und "abstoßende" Abschnitte, die von vielen
natürlichen Systemen gemieden werden. Kristalle, Organismen oder
Populationen, die im Laufe ihres Wachstums an die Grenze dieser Abschnitte
auf der logarithmischen Gerade der Maßstäbe gelangen, wachsen
entweder nicht mehr weiter, oder beginnen zu zerfallen bzw. beschleunigen
ihr Wachstum, um diese Abschnitte so schnell wie möglich zu überwinden.
Das Institut für Raum-Energie-Forschung i.m. Leonard Euler (IREF)
konnte dieses Verhalten auch in der Demografie (Stochastik der Einwohnerzahlen
in Städten weltweit), Volkswirtschaft (Stochastik des Sozialproduktes,
der Importe und Exporte weltweit) und Betriebswirtschaft (Stochastik des
Umsatzes großindustrieller und mittelständischer Unternehmen,
Stochastik der Börsenwerte weltweit) nachweisen.
Die Grenzen der "anziehenden" bzw. "abstoßenden"
Abschnitte auf der logarithmischen Geraden der Maßstäbe sind
leicht zu finden, denn sie wiederholen sich regelmäßig im Abstand
von 3 Einheiten des natürlichen Logarithmus. Dieser Abstand definiert
gleichzeitig die Wellenlänge der stehenden Dichtewelle. Sie beträgt
6 Einheiten des natürlichen Logarithmus.
Mit ihren Schwingungsbäuchen verdrängt die globale stehende
Dichtewelle Materie auf der logarithmischen Geraden der Maßstäbe
und konzentriert sie in ihren Knotenpunkten. Beim Übergang von einem
Wellenbauch zu einem Knotenpunkt entsteht deshalb eine Fusionstendenz,
beim Übergang von einem Knotenpunkt zu einem Wellenbauch - eine Zerfallstendenz.
Dieser Prozess verursacht einen globalen logarithmisch-periodischen Strukturwechsel.
Gepackte und ungepackte Systeme dominieren auf der logarithmischen Geraden
der Maßstäbe abwechselnd im Abstand von 3k, also 3, 9, 27,
81 bzw. 243 Einheiten des natürlichen Logarithmus.
Schallwellen im logarithmischen Raum als Ursache der Gravitation
Die Existenz einer stehenden Dichtewelle im logarithmischen Raum erklärt
erstmals in der Geschichte der Physik die Herkunft der Gravitation. Der
globale Materiefluss in Richtung Knotenpunkte der stehenden Dichtewelle
ist die Ursache des physikalischen Phänomens der gravitativen Attraktion.
Teilchen, Atome, Moleküle, Himmelskörper u.s.w., deren Maßstäbe
sich in Knotenpunkten der stehenden Dichtewelle stabilisieren, werden
somit zu gravitativen Attraktoren. In der physikalischen Realität
offenbart sich die stehende Dichtewelle im logarithmischen Raum der Maßstäbe
deshalb auch als globale stehende Gravitationswelle.
Dies hat zur Folge, dass eine exakte Wertgleichheit der trägen und
gravitativen Masse (wie sie in der heutigen Physik postuliert wird) für
alle Körper unabhängig von ihrer Dichte bzw. dem Material aus
dem sie bestehen, nur in den Knotenpunkten der globalen stehenden Dichtewelle
zutreffen kann. Systematische Messungen zur Verifikation dieser Aussage
der Global-Scaling-Theorie wurden bislang nicht durchgeführt. Das
Institut für Festkörperphysik der Friedrich-Schiller-Universität
bereitet jetzt Freifall-Experimente (Pseudo-Galilei-Tests) am Bremer Fallturm
vor, die eine mögliche materialabhängige Verletzung des Äquivalenzprinzips
mit bisher nicht erreichter Genauigkeit von < 10-13 feststellen sollen.
Das Satelliten-Experiment STEP (Satellite Test of Equivalence Principle),
das für 2004 geplant ist, strebt eine Beobachtungsgenze von ca. 10-18
an. In 550 km Höhe auf einer annähernd kreisförmigen sonnensynchronen
Umlaufbahn sollen die Beschleunigungen vier verschiedener Paare von Testmassen
verglichen werden (siehe http://einstein.stanford.edu/STEP).
Die "Schallmauer" des Universums
Stehende Wellen können sich nur herausbilden, wenn das Medium begrenzt
ist, in dem sie sich ausbreiten. Die Existenz einer stehenden Dichte-
bzw. Druckwelle im Universum bedeutet also: Das Universum ist maßstablich
begrenzt. Am unteren maßstäblichen Horizont des Universums
erreicht die Materiedichte ein Maximum, am oberen Horizont einen Minimalwert.
Sie bilden die "Schallmauer" des Universums. Eben an diesem
Phasenübergang werden Druckwellen reflektiert, überlagern sich
und bilden stehende Wellen. Eine stehende Welle kann auf Dauer nur existieren,
wenn das Medium permanent von außen mit Energie versorgt wird. Das
bedeutet, unser Universum steht im permanenten Energieaustausch mit anderen
Universen.
Stehende Wellen sind in der Natur weit verbreitet, weil in der Regel jedes
Medium begrenzt ist, sei es das Wasser der Ozeane, die Luft der Erdatmosphäre
oder das Strahlungsfeld der Sonnenatmosphäre. Stehende Wellen regen
das Medium zu Eigenschwingungen an, und weil die Amplitude einer stehenden
Welle nicht mehr zeit- sondern nur noch ortsabhängig ist, vollziehen
sich diese Eigenschwingungen synchron im gesamten Medium.
Eine Welle entsteht, wenn ein schwingendes Teilchen eines Mediums benachbarte
Teilchen zum Schwingen anregt und sich dieser Prozess fortpflanzt. Bedingt
durch die Viskosität bzw. Elastizität des Mediums und die Trägheit
der Teilchen sind ihre Schwingungsphasen verschieden und es entsteht der
physikalische Effekt einer Phasenverschiebung im Raum, den wir als fortschreitende
Welle bezeichnen. Die Geschwindigkeit dieser Phasenverschiebung (Phasengeschwindigkeit)
ist stets endlich und mediumabhängig.
Die Phasengeschwindigkeit einer stehenden Welle zwischen zwei benachbarten
Knotenpunkten ist dagegen gleich Null, denn alle Teilchen schwingen hier
in Phase. Daher auch der Eindruck, dass die Welle "steht". In
jedem Knotenpunkt springt hingegen die Phase um 180 Grad - die Phasengeschwindigkeit
ist hier also theoretisch unendlich hoch. Und eben dieser Sachverhalt
ist es, der eine Kommunikation über stehende Wellen so attraktiv
macht.
Stehende Wellen als Trägerwellen zur Informationsübertragung
Stehende Wellen übertragen keine Energie, sondern pumpen sie nur
hin und her - und zwar im Rahmen einer halben Wellenlänge. Diese
halbe Wellenlänge ist indes völlig ausreichend - sogar für
eine interplanetare Kommunikation - wenn es sich um stehende Wellen im
logarithmischen Raum handelt.
Die Wellenlängen stehender Dichtewellen im logarithmischen Raum betragen
2x3k, also 6, 18, 54, 162 bzw. 486 Einheiten des natürlichen Logarithmus.
Eine halbe Wellenlänge entspricht demnach 3, 9, 27, 81 bzw. 243 Einheiten,
das sind relative Maßstäbe von 1,3 bzw. 3,9 bzw. 11,7 bzw.
35,2 bzw. 105,5 Größenordnungen. Genau in diesen Abständen
befinden sich Knotenpunkte. Die Knotenpunkte markieren somit Maßstäbe,
die sich wie 1:20, 1:8103, 1:5,32x1011, 1:1,5x1035 bzw. 1:3,4x10105 verhalten.
Im Rahmen dieser Maßstäbe kann man zwischen zwei benachbarten
Knotenpunkten kommunizieren.
Da es nur in unmittelbarer Nähe der Knotenpunkte möglich ist,
einer stehenden Welle Energie zuzuführen bzw. zu entnehmen, beschränkt
sich die Möglichkeit der Modulation einer stehenden Welle auf ihre
Knotenpunkte. Handelt es sich dabei um eine stehende Welle im linearen
Raum, sind Knotenpunkte einfach nur Orte, in denen die Ankopplung eines
externer Schwingungsprozesses möglich ist. Knotenpunkte einer stehenden
Welle im logarithmischen Raum dagegen sind bestimmte Maßstäbe,
denen u.a. auch verschiedene Frequenzen zuzuordnen sind. Um diese Frequenzen
berechnen zu können, wird es notwendig, die mathematischen Grundlagen
der Global-Scaling-Theorie zu tangieren.
Die Physik der Zahlengerade
Die Welt der Maßstäbe ist nichts anderes als die logarithmische
Zahlengerade, die mindestens seit Napier (1600) bekannt ist. Neu ist jedoch
die fundamentale Erkenntnis, dass diese Zahlengerade eine harmonikale
Struktur besitzt, deren Ursache eine stehende Dichtewelle ist.
Bereits Leonard Euler (1748) zeigte, dass auch irrationale oder transzentente
Zahlen eineindeutig als Kettenbrüche darstellbar sind, deren Elemente
(Teilzähler und Teilnenner) alle ausnahmslos natürliche Zahlen
sind. 1928 gelang Khintchine der allgemeine Beweis. Zahlentheoretisch
bedeutet das: Alle Zahlen sind aus natürlichen Zahlen konstruierbar.
Das universelle Konstruktionsprinzip heißt Kettenbruch.
Und die natürlichen Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, ... wiederum sind aus Primzahlen
konstruierbar. Das sind die natürlichen Zahlen, die sich ohne Rest
nicht weiter teilen lassen, z.B. 1, 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23, 29,
31, ... (traditionell wird die 1 nicht zu den Primzahlen gerechnet, obwohl
sie alle Kriterien erfüllt). Die Verteilung der Primzahlen auf der
Zahlengeraden ist derart unregelmäßig, dass man bislang keine
Formel finden konnte, die diese Verteilung vollständig beschreibt.
Erst im Rahmen der Global-Scaling-Theorie konnte dieses Rätsel gelöst
werden:
Die Verteilung der Primzahlen ist wirklich sehr unregelmäßig
- aber nur auf der linearen Zahlengeraden. Auf der logarithmischen Zahlengeraden
wiederholen sich besonders große Primzahllücken in regelmäßigen
Abständen. Das bemerkte bereits Gauß (1795). Aus diesem Grund
lässt sich die Menge pi(n) der Primzahlen bis zur Zahl n annähernd
nach der einfachen Formel pi(n) = n / ln n berechnen.
Die Ursache dieser Erscheinung ist die Existenz einer stehenden Dichtewelle
auf der logarithmischen Zahlengeraden. Die Knotenpunkte dieser Dichtewelle
wirken als Zahlen-Attraktoren. Deshalb konzentrieren sich dort die Primzahlen
und bilden zusammengesetzte Zahlen, also Nichtprimzahlen, z.B. die 7 Nichtprimzahlen
von 401 bis 409. So entsteht an dieser Stelle eine sogenannte "Primzahllücke".
Genau dort wo sich auf der logarithmischen Zahlengeraden Nichtprimzahlen
(also Primzahlen-Cluster) bilden, konzentriert sich auch Materie auf der
logarithmischen Geraden der Maßstäbe Das ist keine Magie, sondern
eine Folge dessen, dass Maßstäbe Logarithmen sind, also "nur"
Zahlen.
Die logarithmische Gerade der Maßstäbe ist also nichts anderes
als die logarithmische Zahlengerade. Und weil nun die stehende Dichtewelle
eine Eigenschaft der logarithmischen Zahlengerade ist, determiniert sie
die Häufigkeitsverteilung der Materie auf allen physikalisch geeichten
logarithmischen Geraden - der Größenverhältnisse, der
Massen, der Frequenzen, der Temperaturen, der Geschwindigkeiten u.s.w..
Um nun einen Knotenpunkt auf der logarithmischen Gerade zu finden, benötigt
man nichts weiter als die Zahlengerade (die jeder kennt) und ein natürliches
Eichmaß, mit dem man die Zahlengerade multipliziert (eicht). Die
Wellenlänge der stehenden Dichtewelle auf der logarithmischen Zahlengerade
ist bekannt. Der Abstand zwischen benachbarten Knotenpunkten beträgt
3 Einheiten des natürlichen Logarithmus. Nun kann man leicht alle
Knotenpunkt-Werte Xn nach der einfachen Formel Xn = Y x exp(n) berechnen
(Y ist ein natürliches Eichmaß, n = 0, +-3, +-6, +-9, ...).
Knotenpunkt-Frequenzwerte sind z.B. 5 Hz (n=-54), 101 Hz (n=-51), 2032
Hz (n=-48), 40,8 kHz (n=-45), 820 kHz (n=-42), 16,5 MHz (n=-39), 330,6
MHz (n=-36) u.s.w. Die Frequenzbereiche um 5 Hz, 100 Hz, 2 kHz u.s.w.
sind für Energieübertragungen in endlichen Medien prädestiniert.
Hier befinden sich auch die Trägerfrequenzen für Informationsübertragungen
im logarithmischen Raum. Frequenzen, die in Knotenpunktnähe liegen,
sind nicht nur in der Natur weit verbreitet, sondern kommen auch in der
Technik zur Anwendung.
Natürliche Eichmaße - der Schlüssel zu
Global-Scaling
Die genaue Kenntnis der harmonikalen Struktur des logarithmischen Raumes
ist das Tor zu Global-Scaling. Um dieses Tor öffnen zu können,
benötigt man einen Schlüssel - die natürlichen Eichmaße
(siehe Tabelle).
Die natürlichen Eichmaße sind selbst Knotenpunkt-Werte. Im
Knotenpunkt einer stehenden Welle finden keine Schwingungen statt, es
herrscht Ruhe. Deshalb besitzen die natürlichen Eichmaße ein
hohes Maß an Stabilität. Die Ruhemasse des Protons bleibt über
mindestens 1030 Jahre stabil. Aus demselben Grund ist auch die Lichtgeschwindigkeit
im Vakuum ein ziemlich hartnäckiger Wert. Die Existenz stabiler natürlicher
Eichmaße ist die physikalische Grundlage einer natürlichen
Metrologie, auf der die Global-Scaling-Theorie aufbaut.
Kettenbrüche als "Weltformel"
1950 bewiesen Gantmacher und Krein, dass die räumliche Verteilung
frei beweglicher Teilchen in linearen schwingenden Kettensystemen durch
einen Kettenbruch beschrieben werden kann. Terskich (1955) konnte diese
Gesetzmäßigkeit auch in nichtlinearen schwingenden Kettensystemen
nachweisen. 1982 zeigte Müller, dass auch die Verteilung der Materie
im logarithmischen Raum eine Kettenbruchstruktur besitzt. Diese Kettenbruchstruktur
sorgt dafür, dass die Konzentration der Materie in Knotenpunktnähe
hyperbolisch zunimmt. Die Verteilung der Materie im logarithmischen Raum
der Maßstäbe besitzt in erster Näherung die fraktale Dimension
des Cantor-Staubs, wird jedoch in Knotenpunktnähe hyperbolisch deformiert
(siehe Grafik).
Der mathematische Aspekt besteht hier in der Erkenntnis, dass nicht nur
jede Zahl als Kettenbruch darstellbar ist, sondern auch die Verteilung
der Zahlen auf der logarithmischen Zahlengeraden insgesamt.
Dieser mathematische Aspekt hat unmittelbare physikalische Folgen: Überall
dort, wo man mit Zahlen arbeitet - ob in der Naturwissenschaft, Soziologie
oder Ökonomie - wird man mit dem Phänomen konfrontiert, dass
es bestimmte Attraktorwerte gibt, die von allen Systemen - völlig
unabhägnig von ihrer Natur - bevorzugt werden, und dass die Verteilung
dieser Attraktorwerte auf der logarithmischen Zahlengerade einer (fraktalen)
Kettenbruchregel folgt.
Diese Kettenbruchregel "enthält" die Physik, Chemie, Biologie
und Soziologie - insofern sie mit Maßstäben (reellen Zahlen)
arbeiten, d.h. insofern etwas gemessen wird. Viele aufwendig ermittelte
Messergebnisse sind deshalb im Rahmen der Global-Scaling-Theorie relativ
leicht vorausberechenbar, z.B. die Temperatur der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung,
deren Wert nicht größer als Tp x exp(-29) = 2,7696 K sein darf,
oder die Ruhemasse des Neutrons mn = mp x exp(1/726) = 939,5652 MeV sowie
anderer Elementarteilchen (siehe raum&zeit special 1).
Die Melodie der Schöpfung
Im Rahmen der Global-Scaling-Theorie erscheint auch die Urknall-Hypothese
in einem neuen Licht. Nicht eine fortschreitende Druckwelle im linearen
Raum (das Echo der hypothetischen Urexplosion) ist die Ursache der kosmischen
Mikrowellen-Hintergrundstrahlung, sondern eine stehende Druckwelle im
logarithmischen Raum. Sie ist gleichzeitig verantwortlich für die
fraktale, jedoch logarithmisch skaleninvariante Verteilung der Materie
im gesamten Universum. Sie hat das Universum, so wie wir es kennen, erschaffen
und erschafft es immer wieder neu. Sie ist die Ursache aller physikalischen
Wechselwirkungen und Kräfte - der Gravitation, des Elektromagnetismus,
der Kernfusions- und Kernzerfallskräfte. Sie ist die Ursache der
topologischen 3-Dimensionalität des linearen Raumes, der Links-Rechts-Asymmetrie
und der Anisotropie der Zeit. All diese Phänomene sind physikalische
Effekte, die beim Übergang aus dem logarithmischen Raum in den linearen
entstehen. Diese stehende Welle im logarithmischen Raum bietet uns jetzt
auch die Möglichkeit, über astronomische Entfernungen praktisch
zeitgleich zu kommunizieren. Wie ist das möglich?
Nachbarn im logarithmischen Raum
Systeme, die im linearen Raum sehr weit voneinander entfernt sind, können
im logarithmischen Raum der Maßstäbe ziemlich nahe beieinander
liegen. Unsere Sonne und Alpha Centauri sind im linearen Raum über
4 Lichtjahre voneinander entfernt, im logarithmischen Raum der Maßstäbe
sind sie jedoch unmittelbare Nachbarn. Wenn man das einmal begriffen hat,
ist es auch nicht mehr allzu schwer, physikalische Bedingungen zu schaffen,
die eine Kommunikation im logarithmischen Raum ermöglichen. Zwei
Elektronen im gleichen Quantenzustand, die tausende Kilometer voneinander
entfernt sind, befinden sich im logarithmischen Raum der Maßstäbe
praktisch in einem Punkt. Dieser Sachverhalt erklärt nicht nur eine
ganze Reihe quantenmechanischer Phänomene, sondern ist auch die Basis
einer völlig neuen Technologie der Telekommunikation, die am 27.
Oktober in Bad Tölz erstmals öffentlich vorgestellt wurde. Die
g-com-Technologie steckt zwar noch in den Kinderschuhen (die erste Sprachmodulation
gelang im Juli 2001), dennoch ist sie allen herkömmlichen Verfahren
der Informationsübertragung bereits heute in zwei wichtigen Aspekten
weit überlegen. Erstens kann eine modulierte stehende Gravitationswelle
zeitgleich an jedem Ort der Erde, auf dem Mars oder außerhalb des
Sonnensystems demoduliert werden. Damit werden Entfernungen und Übertragungszeiten
bedeutungslos. Zweitens werden Wellen weder erzeugt, noch gesendet. Deshalb
benötigt die g-com-Technologie auch keine Antennen, Satelliten, Verstärker
oder Umsetzer. Damit beginnt eine neue Ära der Telekommunikation
- ohne Elektrosmog.
Weiterführende Informationen zur Global-Scaling-Theorie finden Sie
im raum&zeit special 1.
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